Der Name ist keine Metapher. Espresso existiert nur, weil wir fast kochendes Wasser bei exakt neun Atmosphären durch feines Kaffeemehl drücken. Alles andere — die Aromen, die Crema, das Ritual — folgt aus diesem einen Druck.
Wir behandeln jede Tasse wie ein kleines Stück Ingenieurskunst. Und dann reichen wir sie dir über eine Holztheke.



Zwei zu viele mittelmäßige Espressi in einer Woche. Wir beschließen, es selbst zu machen.
Eine gebrauchte Zweikreis-Maschine kommt in die Küche. Nachbarn beschweren sich über die Espressomühle.
Wir finden einen kleinen Laden mit hoher Decke, alter Holztheke und viel Licht.
Kleine Karte, große Sorgfalt, laute Musik am Nachmittag. Immer noch dieselbe Obsession.
Wir machen wenig. Dafür richtig.
Nie älter als drei Wochen nach Röstung.
Es gibt keinen To-Go-Rabatt für Hektik.
Milch kostet nichts extra. Nie.